Schweisstherapie: Damit Sie sich endlich wieder sicher fühlen.

Die lokale Anwendung von Botulinumtoxin (Botox) im Bereich der Achselhöhlen und der Hände ist eine neue und wirksame Therapiemöglichkeit gegen übermässiges Schwitzen. Sie wirkt jeweils mehrere Monate lang und kann eine Operation ersetzen.

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Das Schwitzen ist eine normale Funktion des Körpers zur Steuerung des Wärmehaushalts. Übermässiges Schwitzen jedoch wird von den Betroffenen oft als Belastung wahrgenommen: Es kann das Selbstbewusstsein beeinträchtigen – und damit auch das Wohlbefinden. Ursache des Problems ist oft eine Fehlregulation des vegetativen Nervensystems, aber auch Stress und Medikamente können dazu führen.

Generelles diffuses Schwitzen kann medikamentös behandelt werden. Gegen übermässiges Schwitzen an Händen, Füssen und unter den Armen helfen ein Deodorant oder Iontophorese (Wechselstrom). Ein elegantes Verfahren ist die Behandlung mit Botulinumtoxin: Nach Durchführung eines Schweisstests werden die betroffenen Areale mit kleinen Botulinumtoxin-Injektionen behandelt. Die Schweissdrüsen werden dadurch für ca. 6 Monate blockiert. Gegen sehr schwere Formen hilft oft nur die operative Beseitigung der Schweissdrüsen oder deren Absaugung (ähnlich einer Fettabsaugung). Hierbei kommt es zur Narbenbildung.

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